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Sabine HoffmannHeilpraktikerin

Über mich

Heilpraktikerin war als Kind keineswegs mein Berufswunsch – und trotzdem bin ich es heute aus voller Überzeugung.
Zunächst bin ich aber Journalistin geworden, neugierig auf Menschen und ihre Geschichten. Als Absolventin einer Journalismus-Akademie habe ich viele Jahre mit hohem Tempo gearbeitet.
Geschwindigkeiten und Themen in meinem Leben haben sich mit der Zeit verändert: besonders durch die Geburt meiner beiden Kinder 2005 und durch viele Jahre als ehrenamtliche Sterbebegleiterin in einem stationären Hospiz. Seitdem blicke ich anders aufs Leben.

Dann war da ein Tag am Meer, die Füße im Sand, der Blick weit. Und mir wurde klar: Heilpraktikerin. Ich will Heilpraktikerin sein.
An der renommierten Heilpraktikerschule Bierbach in Bielefeld habe ich daraufhin intensiv gelernt und mich hellauf für den Menschen als komplexes System begeistert. Auf meine erfolgreiche Überprüfung im Mai 2017 vor dem Kölner Gesundheitsamt folgte meine freiwillige Assistenzzeit im Naturheilzentrum im Crüwellhaus. Dort bin ich nun als selbstständige Heilpraktikerin und Teil des Therapeuten-Teams tätig.

Ich glaube rückblickend, dass es genau diesen Weg gebraucht hat, um im Hier und Jetzt als Heilpraktikerin anzukommen. Für mich ist jeder Mensch einzigartig als Individuum, zugleich aber auch ein faszinierendes funktionales System. Als Therapeutin nehme ich Sie in Ihrer Einzigartigkeit an und begleite Sie ganzheitlich.

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Über meine Therapien

Die klassische Naturheilkunde, die Alternativ- und Komplementärmedizin bieten eine enorme Vielfalt. Mit großer Sorgfalt wähle ich die individuell passendste Therapie für Sie aus. Dabei ist eine Therapie mehr als nur ein eingeworfenes Mittelchen. Eine Therapie ist für mich vielmehr ein Weg mit einem klaren Ziel. Ob das die Linderung von krankheitsbedingten Symptomen, eine Veränderung von Ernährungsgewohnheiten oder eine tiefgreifende Reinigung ist – entscheidend ist dabei, wohin Sie wollen. Ich begleite und unterstütze Sie dabei gerne.

Darmsanierungen

Der Darm ist ein mächtiger Bestandteil des Immunsystems und damit eine tragende Säule unserer Gesundheit. Deshalb können Darmsanierungen aus naturheilkundlicher Sicht nicht nur für das Verdauungssystem, sondern auch bei Allergien, Migräne, rheumatischen Erkrankungen und allgemeiner Infektanfälligkeit oftmals hilfreich sein.

Auch die evidenzbasierte Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, kennt Darmsanierungen, wendet sie im Vergleich zur Naturheilkunde nur selten an, beispielsweise nach einer hochdosierten Antibiotikatherapie, die die natürliche Darmflora zerstört hat. Manches von dem, was die Naturheilkunde der Darmsanierung zurechnet, ist zwar noch nicht ausreichend wissenschaftlich erforscht. Da bewegen wir uns auf dem Boden von Beobachtungen und logischen Hypothesen, aber unser gefestigtes Wissen nimmt zu.

Eine Sanierung kann dabei mit verschiedenen Methoden durchgeführt werden, siehe dazu auch Colon Hydro-Therapie und Sanierung der Mikrobiota.

Colon-Hydro-Therapie (CHT)

Darmreinigung ist ein uraltes Verfahren der Volksmedizin, der Naturheilkunde, die sogenannte „Purgation“. Im Gegensatz zu früher setzt die Schulmedizin, also die evidenzbasierte Medizin, das Verfahren nicht mehr ein. In der Naturheilkunde jedoch hat es sich weiterentwickelt zu einer Therapie mit modernen Geräten und kontrollierten Bedingungen. Wissenschaftliche Studien zum Beweis von Wirkung und Wirksamkeit fehlen bisher, wie so oft bei naturheilkundlichen Verfahren. Aus naturheilkundlicher Sicht kann der Darm von Altlasten befreit, sein Milieu saniert und der ganze Organismus entgiftet werden.

FBei der Colon-Hydro-Therapie wird der Patient mit einem speziellen Gerät, dem Hydromaten, über ein Schlauchsystem verbunden. Körperwarmes Wasser fließt in den Dickdarm ein und wieder hinaus, während der Darm des Patienten vom Therapeuten massiert wird (Colonmassage). Diese Darmspülung ist eine schonendes und zugleich effektives Verfahren. Eine Colon-Hydro-Therapie ist schmerzfrei, kontakt- und geruchlos. Ich berate Sie gerne zu diesem Verfahren und auch zur Häufigkeit der Anwendung.

Eine weitere Form der Darmsanierung ist die

Sanierung der Mikrobiota

Die bakterielle Besiedlung unseres Darmes, heute Mikrobiom früher Darmflora genannt, spielt für die Gesundheit des Menschen eine große Rolle. Und die sind mächtig. In unserem Darm leben schließlich mehr Bakterien als wir Körperzellen haben. Mittels einer Stuhlprobe lässt sich bestimmen, ob eine Fehlbesiedlung, ein Ungleichgewicht oder einen Mangel an Bakterien vorliegt. Darauf abgestimmt kann gezielt das Milieu mit naturheilkundlichen Methoden verändert und verbessert werden. Dazu setze ich Pro- und Präbiotika, Pflanzen und Ballaststoffe ein.
Siehe hierzu auch meine allgemeine einführende Darstellung der Darmsanierung.

Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)

Pflanzen und ihre Wirkstoffe zur Therapie einzusetzen, ist eine lange bewährte Heilmethode der Menschheit. Dabei können die Pflanzen als Ganzes oder als Bestandteil genutzt werden, als Tee, Tinkturen, Säfte, Tabletten oder als lokale Applikation, etwa als Wickel.

Die Phytotherapie, auch Pflanzenheilkunde genannt, gehört zu den vom Gesetzgeber anerkannten besonderen Therapierichtungen. Sie wird gerade in Deutschland auf einem sehr hohen Niveau wissenschaftlich erforscht und weiter entwickelt.

Die Gemmotherapie ist dabei noch eine recht junge Verfahrensweise innerhalb der Phytotherapie. Für diese Arzneimittel werden ausschließlich Knospen verarbeitet. Die Gemmotherapeutika sind als Mundspray oder Tropfen einfach und unkompliziert anzuwenden. Bisher sind jedoch nur wenige Gemmotherapeutika als Arzneimittel zugelassen.

Ernährungs­therapie

Die richtige Ernährung gibt es nicht im Allgemeinen, sondern vielmehr auf den Einzelnen abgestimmt. Dabei kann Ernährung zur Erhaltung der Gesundheit sowie zur Prävention von Erkrankungen oder zur Linderung von Krankheitssymptomen beitragen.

Die ganzheitliche Ernährungstherapie hat den ganzen Menschen mit seiner Konstitution im Blick. Manche Erkrankungen werden als ernährungsabhängig klassifiziert und können teilweise durch angepasste Ernährung positiv beeinflusst werden. Dazu zählen etwa Herz- Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus, Gicht, Adipositas, Fettleber und Fettstoffwechselstörungen. Die Ernährungstherapie ist mit fast allen naturheilkundlichen Verfahren kombinierbar.
In der ganzheitlichen Ernährungstherapie gehen wir den Weg zur dauerhaften Ernährungsumstellung langsam und behutsam. Schritt für Schritt bis zum Ziel.

Kuren und Fasten­begleitung

Kuren sind nicht als dauerhafte Ernährungsform gedacht, sondern zeitlich begrenzt. Dennoch können Kuren nicht selten einen lang anhaltenden und tief greifenden Effekt haben, auch über die eigentliche Kur-Zeit hinaus.

Beim Heilfasten nach Buchinger etwa verzichtet der Patient bewusst auf feste Nahrung, trinkt aber viel Wasser, Tee, Gemüsebrühe und Säfte. Diese Methode wird schon seit vielen Jahren und wie einzelne Therapeuten berichten auch recht erfolgreich eingesetzt, aber das ist Erfahrungsheilkunde und Empirie. Valide wissenschaftliche Studien zum Beweis der Wirkung und Wirksamkeit liegen nicht vor.

Bei einer Basendiät hingegen isst der Patient, allerdings überwiegend oder ausschließlich basenbildende Lebensmittel. Dabei kommt es auf die Auswahl der Nahrungsmittel und das Verhältnis von basen- und säurebildenden Nahrungsmitteln zueinander an. Eine Basendiät kann zur Entsäuerung und Entgiftung des Körpers beitragen und der Anfang von Erneuerung sein. Dennoch polarisiert die Basendiät die Medizin. Die evidenzbasierte Medizin erkennt sie nicht an und billigt ihr auch keine gesundheitliche Bedeutung zu.

Ausleitungs­verfahren

Aus der antiken Humorallehre, der Säftelehre, stammt der Begriff der Schlacken. Dies sind aus naturheilkundlicher Sicht Stoffe, die der menschliche Körper zwar prinzipiell ausscheiden kann, die sich dennoch oftmals im Organismus anreichern können. Eine sogenannte „Verschlackung“ spielt aus naturheilkundlicher Sicht eine entscheidende Rolle bei chronischen Erkrankungen.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten zu entschlacken und entgiften. Lokal etwa mit Blutegeln, Schröpfen. Systemisch über Aderlass, großflächige Schröpfmassage, Colon-Hydro-Therapie, mithilfe von Pflanzen, Medikamenten, ernährungstherapeutische Kuren oder Fasten. Ausleitungsverfahren, dieses Entfernen von „Giften“, gehören zu den etablierten Behandlungsverfahren der Naturheilkunde. Seit vielen Jahrhunderten ausgeübt, dennoch sind keine validen wissenschaftlichen Studien zur Wirkung und Wirksamkeit vorhanden, weil sich wohl kaum jemand die Mühe gemacht hat, diese zu erstellen.

Die evidenzbasierte Medizin spricht hier übrigens nicht von „Giften“, sondern von Stoffwechselzwischen- oder Stoffwechselendprodukten. In der Naturheilkunde hat sich die Terminologie der Schlacken etabliert. Und das lange bevor es eine schulmedizinische Toxikologie gab. Deshalb halten Naturheilkundler am Begriff der Schlacken fest.

Infusionen

Die Infusionstherapie ist eine unmittelbare Therapie, weil sie direkt über die Vene im ganzen Körper wirken kann. Dabei wird das Verdauungssystem gezielt umgangen, etwa weil die Aufnahmefähigkeit gestört ist oder aber weil Mengen zugeführt werden sollen, die den Verdauungstrakt schlicht überfordern würden. Vitamin C ist dafür ein gutes Beispiel: Es kann oral nur in überschaubaren Mengen aufgenommen werden. Alles darüber hinaus führt zu Bauchbeschwerden und Durchfällen. Als Infusion ist es jedoch möglich, in hohen Dosierungen Vitamin C zu verabreichen. Vitamin C gilt als stärkstes aller Antioxidanzien und ist darüber hinaus an vielen Körperprozessen als Co-Faktor beteiligt.

Da jede Infusion eine individuelle Zusammensetzung hat, gibt es im Einzelnen dazu auch keine wissenschaftlich abgesicherten Belege zu Wirkung und Wirksamkeit. Ob überhaupt eine Infusion angezeigt ist und wenn ja welche, kläre ich zuvor in der Anamnese ab.

Iridologie

Der Iridologie liegt die Idee zugrunde, dass sich der gesamte Organismus mit all seinen Organen im Auge widerspiegelt. Demnach zeigen sich im Auge besonders die Konstitution oder Veranlagungen eines Menschen. Der therapeutische Blick ins Auge hat dabei schon lange Tradition und geht bis ins Altertum zurück. Damals wurde das Verfahren wirklich zur Diagnostik von Erkrankungen genutzt. Heute ist die Iridologie nur noch ein hinweisgebendes, zusätzliches Verfahren, aber als solches ist es uns kostbar.

Dennoch hat die Iridologie hat ihre Grenzen. Eine akute Erkältung etwa zeigt sich nicht im Auge. Auch ersetzt die Iridologie nicht die gründliche Untersuchung und Anamnese. Sie ist nicht von der evidenzbasierten Medizin anerkannt, wenngleich diese auch aus dem Auge Rückschlüsse zieht, wie etwa bei einem Arcus lipoides bei Fettstoffwechselstörung.

Für die Iridologie wird das Auge das Patienten mit einer Lupe betrachtet oder mittels eines Irismikrokops fotografiert. Die Untersuchung ist schmerzlos und erfordert keine Augentropfen.

Ohraku­punktur

Unser Ohr ist entwicklungstechnisch streng genommen eine Ausstülpung des Gehirns. Diese Verbindung von Ohr und Gehirn macht sich die Ohrakupunktur zunutze. Die modernen Ohrakupunktur geht dabei auf die chinesische Akupunktur und die französische Auriculotherapie nach Nogier zurück. Nach diesem Modell ist der gesamte Organismus im Ohr abgebildet, ähnlich wie man es von Fußreflexzonen kennt. Eine im Ohr gesetzte Akupunkturnadel soll gemäß dieser Lehre die Aufmerksamkeit unseres Gehirns auf eine bestimmte Region aufmerksam machen und unsere Selbstheilungskräfte aktivieren. Das ist ja ohnehin zumeist der Ansatz der Naturheilkunde, über unsere enorm fähigen Selbstheilungsfähigkeit Krankheiten aufzulösen. In unserer Praxis kommt Ohrakupunktur bei verschiedenen Krankheitsbildern zum Einsatz, wie etwa Reizdarm, Heuschnupfen, Verstopfung, Migräne, Stress und Anspannung sowie gerne bei Schwangerschaftsbeschwerden wie etwa Übelkeit. Ich schätze an dem Verfahren besonders, dass es im Gegensatz zu Medikamenten ohne Hilfsstoffe und pharmazeutischen Nebenwirkungen auskommt.

Ich arbeite nach dem System der Balancierten Ohrakupunktur nach Seeber. Diese ist, wie alle Ohrakupunktursysteme und im Gegensatz zur traditionellen chinesischen Akupunktur, nicht wissenschaftlich belegt oder gar von der evidenzbasierten Medizin anerkannt. Als Therapie machen wir damit aber zumeist sehr gute, manchmal erstaunliche Erfahrungen.

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Naturheilzentrum im Crüwellhaus
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